Schon lustig, was so als Meilenstein des US-Martial Arts Kinos mit spektakulären Kämpfen bezeichnet wird (auf der Rückseite des Covers abgebildet).^^ Ich glaub, die Kampfszenen kann man an einer Hand abzählen, obwohl die bei weitem nicht für den nötigen Trash-Faktor sorgen. Wie das Cover zeigt ist es wohl ganz klar die 70er Jahre Mähne von Ed Parker. Und der Kerl schaut wirklich so aus wie auf dem Bild.^^ Story ist so simpel, dass in diesem Fall auch die Inhaltsangabe von CMV sehr kurz ausfällt: ein professioneller Killer namens Ed Parker erhält einen Auftrag. Er soll gleich eine ganze Bank von Zeugen aus dem Verkehr ziehen. L.A.P.D. Inspektor Hunt nimmt schließlich die Verfolgung auf, pimpert auch gleichzeitig mit der Ex-Freundin von Ed Parker herum. Ach nein, mein Fehler, ein wenig seriöser ist es schon: die Ex-Freundin hat Hunt dann doch gleich geheiratet.
Abgdreht ist der Film so ein wenig in ‘Starsky & Hutch’ – Marnier, mit viel funkiger Musik, aber doch sehr wenigen flotten Sprüchen. Leider krankt ‘Time of Death’ an äußerst unsympatischen Charakteren, auch die Guten sind einem wirklich egal. Gut schmunzeln kann man über die schlechten Grimassen der Darsteller und den äußerst miesen Schnitten – insgesamt aber ist der Film leider doch sehr ereignislos.
